Weiberfastnacht 2026

Am Morgen der Weiberfastnacht traf sich die Schlossgarde um 9:00 Uhr in der Giesler Galerie. In Uniform und mit guter Laune begann der Einstieg in den Strassenkarneval, ganz im Zeichen der Tradition. Die Stimmung war zunächst getrübt, denn das Wetter zeigte sich von seiner rauen Seite – es regnete ohne Unterlass. Der Musikzug musste improvisieren, da zwei Musiker im Stau feststeckten und keine Noten zur Verfügung standen. So trommelte die Gruppe die Garde durch die ersten Stationen der Stadt.

Der erste Halt war im Café Duett, wo die Teilnehmenden herzlich mit Grappa und Flimm zum Espresso empfangen wurden. Diese kleine Stärkung hob die Stimmung merklich und wurde beim anschliessenden Empfang in der Volksbank Rhein-Erft-Köln weiter unterstützt. Dort gab es – wie es die Tradition verlangt – Müffele und Süffele im Überfluss.

Im Anschluss ging es zum Sternenmarsch auf den Markt. Hier unterstützte die Schlossgarde das Kinderdreigestirn bei der Übernahme des Stadtschlüssels. Danach stand das Aufwärmen im Markt 20 auf dem Programm, sowohl innerlich als auch äusserlich, um dem anhaltenden Regen zu trotzen.

Als nächstes folgte der Mühlenhof in der Mühlenstr., eine seit Jahren beliebte Station. Der Musikzug war inzwischen vollzählig und sorgte für musikalische Begleitung, während die Schlossgarde-Familie erneut Gelegenheit zum Aufwärmen hatte – denn die Gesundheit sollte nicht zu kurz kommen.

Der Höhepunkt des Tages war die Seniorenfeier von St. Margareta. Hier wurde die Vereinigung mit den Clownkindern und dem Jugendtanzcorps gefeiert. Besonders erwähnenswert: Die Kinder absolvierten an diesem Tag ihren neunten und letzten Auftritt.

Zum Abschluss kehrte die Gruppe, nass und kalt aber bestens gelaunt, im Boulevard ein. Dieser Treffpunkt hat sich seit einigen Jahren nach dem Umzug Weiberfastnacht und sonntags nach dem feurigen Elias etabliert. Hier wurde der Tag mit viel Spass, Tanz und Gesang ausgelassen gefeiert.