Einmal im Jahr heißt es für die Damen des Elferrates: bequeme Schuhe an, rut-wiesse Klamotte überwerfen – und schon jeiht et widder los.

In diesem Jahr machte die KVB mit der Sperrung verschiedener Linien der ursprünglichen Planung unseres auserkorenen Orgateams – Meike Gerstenberg, Michaela Demirin und Elke Müller – relativ kurzfristig einen Strich durch die Rechnung. Die Mädels vermuteten, der Rest der Truppe sei nicht bereit, morgens um 6 Uhr loszufahren – und damit lagen sie nicht ganz falsch. Außer für einen Trip in die Karibik bekommt man uns um diese Uhrzeit nämlich kaum aus den Federn.
Obwohl die neue Planung – wie bereits erwähnt – recht kurzfristig auf die Beine gestellt werden musste, erlebten wir einen wunderschönen Tag im Belgischen Viertel in Köln.

Das Wetter war uns hold – wenn Engel reisen! – und selbst die Deutsche Bahn hatte nur zehn Minuten Verspätung. Köln, wir kommen! Zunächst stürmten wir die Aachener Straße. Hier startete Moveat, eine Schnabuliertour der Extraklasse. An der ersten Station, dem Moxxa, erwarteten uns verschiedene Kaffeespezialitäten, andere Süffeleien und eine denkwürdige Quiche. Zur Einstimmung genehmigten wir uns einen – oder auch zwei – Prosecco und spazierten anschließend gemütlich zur zweiten Station. Dort wurde uns ein leckeres Panini serviert, diesmal mit dem einen oder anderen Spritz hinuntergespült.
Das dritte Restaurant war leider rappelvoll. Also zogen wir erst einmal weiter zur vierten Location, wo ein köstlicher Brownie auf uns wartete. Schließlich standen insgesamt sechs Anlaufstellen auf dem Plan.
Beim zweiten Versuch im italienischen Ristorante war es wieder – oder immer noch – voll. Auf unsere große Gruppe war man zwar nicht vorbereitet, dafür aber erfreulich flexibel: Die Pizza kam kurzerhand in den Karton, und ab ging es zum Brüsseler Platz. Dort verputzten wir die fantastische Pizza ganz unkompliziert mit der Hand.
Die fünfte Station führte uns ins Hanoi, wieder auf der Aachener Straße. Dort gab es vietnamesische Sandwiches – ebenfalls superlecker und serviert von einem ausgesprochen netten Team.

Danach war ein Großteil der Gruppe endgültig satt, und wir beschlossen, das sechste Restaurant ausfallen zu lassen.
Diesen wunderschönen Tag ließen wir im neu eröffneten Brauhaus Marie und Johann von Kasalla ausklingen – ebenfalls auf der Aachener Straße. Die einhellige Meinung des gesamten Damenelferrates: supergemütlich, superlecker, eine ganz besondere Speisekarte und ein wahnsinnig guter Service, wie man ihn heute nur noch selten findet.

Mit der Bahn ging es anschließend zurück in unser schönes Brühl – und mit ganz viel Vorfreude blicken wir schon auf das nächste Jahr. Wir zählen auf euch, liebes neues Orgateam: Monika Miebach, Christiane Heermann und Gisela Holstein!